Ich berate zu diesen Ernährungskonzepten
Bei der ketogenen Ernährung wird die Aufnahme von Kohlenhydraten stark reduziert auf etwa 20-50 g pro Tag. Gleichzeitig achten wir auf ausreichend Eiweiß (1,2-1,5 g pro kg Körpergewicht) und reichlich gesunde Fette. Pflanzliche Lebensmittel bilden die Basis dieser Ernährungsform.
Geeignet für: Gewichtsreduktion, Lipödem, PCOS, Fettleber
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Low-carb ist die moderatere Form der ketogenen Ernährung und eignet sich hervorragend als Einstieg. Hier dürfen täglich ca. 80-130 g Kohlenhydrate gegessen werden. Gesunde Fette, ausreichend Eiweiß sowie komplexe Kohlenhydrate aus Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten sorgen für Genuss und Vielfalt.
Geeignet für: Gewichtsreduktion, Lipödem, PCOS, Diabetes Typ 2, Fettleber
Sie sind gesund und wollen es langfristig bleiben? Die pflanzenbasierte Präventionsernährung zeigt Ihnen, wie bioaktive Substanzen in Lebensmitteln Ihr Immunsystem stärken und zur Krankheitsprävention beitragen. Sie erhalten alltagstaugliche Tipps für eine einfache und genussvolle Umsetzung.
Geeignet für: Gesundheitsbewusste Menschen jeden Alters
Pflanzenbasierte ketogene Ernährung
Mediterrane low-carb Ernährung
Präventionsernährung
Polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS)
Was ist PCOS?
Das Polyzystische Ovarsyndrom (PCOS) ist die häufigste Hormon- und Stoffwechselstörung bei gebärfähigen Frauen und noch nicht heilbar.
Ursachen verstehen
Wie das Syndrom entsteht, ist nicht geklärt. Eine erbliche Veranlagung ist wahrscheinlich. Übergewicht könnte sowohl Auslöser als auch Folge sein. Eine Insulinresistenz ist Ursache für das Übermaß männlicher Hormone, auch bei schlanken Frauen.
Mögliche Spätfolgen vermeiden
Viele Frauen mit PCOS haben eine Störung des Zuckerstoffwechsels, Übergewicht und hohe Entzündungswerte im Blut. All das erhöht das Risiko für Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauferkrankungen. Zudem erhöht sich das Risiko für einen Schwangerschaftsdiabetes.
Behandlung durch Ernährung unterstützen
Klinische Studien haben nachgewiesen, dass neben der medikamentösen Behandlung eine kohlenhydratreduzierte und pflanzenbasierte Ernährung eine wertvolle Unterstützung sein kann.
Durch eine kohlenhydratreduzierte Ernährung bleiben Blutzucker und Insulinspiegel niedrig, das Abnehmen wird unterstützt, die Hormone kommen ins Gleichgewicht und die Entzündungswerte im Blut normalisieren sich. Damit können die belastenden Symptome gelindert und das Wohlbefinden verbessert werden. Auch die Chance, schwanger zu werden, steigt.

Lipödem
Was ist das Lipödem?
Das Lipödem ist eine Fettverteilungsstörung an Beinen und/oder Armen. An den Beinen zeigt sich die Krankheit oft in Form von „Reiterhosen". Die Erkrankung verläuft chronisch und ist noch nicht heilbar. Hauptsächlich sind Frauen betroffen.
Das Lipödem ist eine angeborene Erkrankung. Hormonelle Einflüsse und möglicherweise Stress spielen insofern eine Rolle, dass das Lipödem oft in Phasen hormoneller Veränderung (Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre) und/oder starker psychischer Belastung erstmals auftritt oder es zu einer Verschlechterung kommt. Übergewicht und Adipositas sind nicht Ursache des Lipödems, gehen aber oft damit einher.
Ernährung ist ein wichtiger Teil des Therapiekonzeptes. Klinische Studien haben gezeigt, dass eine Ernährung mit wenig Kohlenhydraten zur Besserung der Symptome beitragen kann. Bei der pflanzenbasierten ketogenen Ernährung werden Kohlenhydrate stark reduziert zugunsten gesunder Fette und ausreichend Eiweiß – und das mit viel Genuss und Vielfalt.
Mit der ketogenen Ernährung können Sie Ihr Gewicht reduzieren und dauerhaft halten bzw. vermeiden, dass Übergewicht entsteht. Zudem ist die pflanzenbasierte ketogene Ernährung eine antientzündliche Ernährung, was sich ebenfalls positiv auf den Krankheitsverlauf und Ihr Wohlbefinden auswirkt.
Behandlung durch Ernährung unterstützen
Viele Frauen mit Lipödem haben zusätzlich Übergewicht, was den Krankheitsverlauf beschleunigen und zu orthopädischen Problemen führen kann. Die unangemessene Zufuhr von Kohlenhydraten in Kombination mit Fett fördert die Bildung von Fettzellen im Körper. Häufig besteht zudem eine stille Entzündung, und diese kann die Beschwerden verstärken. Auch ein Lymphödem, Störungen des Zuckerstoffwechsels, Essstörungen und Depressionen können auftreten.
Ursachen verstehen
Mögliche Spätfolgen vermeiden

Fettleber: Ursachen und Folgen
Was ist eine Fettleber?
Bei einer Fettleber befindet sich zu viel Fett in den Leberzellen. Etwa 23% der deutschen haben eine Fettleber, vor allem Übergewichtige, aber auch leicht übergewichtige und schlanke Menschen können betroffen sein. Eine Heilung mit Medikamenten ist bisher nicht möglich.
Ursachen verstehen
Eine ungünstige Ernährung führt zu Übergewicht, erhöhten Blutfettwerten und Insulinresistenz - eine Störung im Zuckerstoffwechsel, bei der die Zellen im Körper nicht mehr (so gut) auf Insulin reagieren. All das trägt zur Verfettung der Leber bei.
Behandlung durch Ernährung unterstützen
Eine pflanzenbetonte kohlenhydratreduzierte (low-carb oder ketogen) Ernährung kann tatsächlich eine bestehende Fetteleber rückgängig machen.
Durch diese Art der Ernährung bleiben Blutzucker- und Insulinspiegel niedrig und gleichmäßig und unterstützen somit die Gewichtsabnahme.
Die ketogene Ernährung selbst hat entzündungshemmende Eigenschaften und auch sekundäre Pflanzenstoffe tragen dazu bei, die Entzündung in der Leber zu reduzieren. Insgesamt trägt dies zur Besserung der Fettleber bei.
Mögliche Spätfolgen vermeiden
Aufgrund von Übergewicht, erhöhten Blutfetten, hohen Blutzucker- und Insulinwerten (aufgrund der Insulinresistenz) und chronischen stillen Entzündungen im Körper steigt das Risiko für Diabetes Typ 2, Arterienverkalkung, Schlaganfall und Herzinfarkt.
